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		<title>Infopartner Media-Network</title>
		<description><![CDATA[Service für soziale und engagierte Bürger
Nachrichten, Chat, Foren, Petitionen und vieles mehr um Betroffenen und Helfern das Leben zu erleichtern.]]></description>
		<link>http://www.infopartner.net/</link>
		<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 07:54:17 +0100</lastBuildDate>
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			<title>Montag, den 06. September 2010 um 16:43 Uhr  -  Hartz IV: Wie Betrüger behandelt</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=490:hartz-iv-wie-betrueger-behandelt&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="235" height="350" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/buch.jpg" />Generalverdacht des Betruges: &bdquo;Da kontrollieren wir doch lieber gleich alle&ldquo;,&nbsp;erwähnt Brigitte Vallenthin einen Hartz IV-Amts-Chef in ihrem soeben erschienenen Buch</p>
<div>mit Zitaten von u.a.&nbsp;Angela Merkel, Heiner Geißler, Peter Schaar, Gertrud Höhler, Peter Ustinov&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>&bdquo;Die private Wohnung ist geschützt &ndash; ganz offensichtlich aber nicht die von Hartz IV-Betroffenen,&ldquo;&nbsp;erklärt Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin gegenüber dem Sozialticker. &bdquo;Die sehen sich&nbsp;nämlich dem grundsätzlichen Verdacht des Betruges seitens der Sozialverwaltung ausgesetzt.&ldquo; Und&nbsp;sie fährt fort: &bdquo;Die Hartz IV-Armutsverwaltung kennt keine Chance auf &bdquo;alle Menschen sind vor&nbsp;dem Gesetz gleich&ldquo; des Grundgesetz-Artikels 3 und ebenso wenig auf &bdquo;die Wohnung ist&nbsp;unverletzlich&ldquo; des Artikel 13.&ldquo;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>In ihrem soeben im VSA-Verlag Hamburg erschienenen Buch &bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV&ldquo; zitiert sie&nbsp;unter anderem aus Behördenschreiben, in denen es beispielsweise heißt: &bdquo;Wir möchten Sie darüber&nbsp;in Kenntnis setzen, dass wir grundsätzlich bei allen Bürgern, die bei uns einen Antrag auf&nbsp;Leistungen nach dem SGB II stellen, einen Hausbesuch durchführen, um klären zu können, ob die&nbsp;Angaben aus dem Antrag korrekt sind.&ldquo; Und weiter geht es in dem Amtsschreiben darum, Dass&nbsp;&bdquo;solchen Betrugsfällen&ldquo; durch den &bdquo;Einsatz eines Außendienstmitarbeiters&ldquo; vorgebeugt werden&nbsp;müsse, &bdquo;der einen Hausbesuch durchführen soll&ldquo;. Und dann berichtet Brigitte Vallenthins Buch&nbsp;noch: Als allerdings das &bdquo;darum bitten wir Sie&ldquo; der Behörde nicht in die Wohnung verhilft, wird&nbsp;sogleich die harte Keule wochenlangen Hungerns geschwungen. Mit erschütternden Details&nbsp;berichtet die Autorin, wie es schließlich zu einem höchstrichterlichen Urteil gegen diese&nbsp;Verwaltungs-Praxis kommt und welche juristischen Tricks wiederum angewandt werden, um auch&nbsp;dieses Urteil zu umgehen.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Ihren erschütternden Berichten aus der Hartz IV-Welt stellt die Autorin zahlreiche Zitate voran, u.a.&nbsp;von Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU-Mitglied Heiner Geißler, dem Bundesdatenschutzbeauftragten&nbsp;Peter Schaar, der Unternehmensberaterin Gertrud Höhler, dem Psychiater C.G. Jung&nbsp;und Peter Ustinov. Unkommentiert überlässt sie es den Leserinnen und Lesern, diese an ihren&nbsp;Berichten aus der Realität zu messen.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>&bdquo;Wer nicht prozessiert &ndash; verliert, lautet nicht nur eines meiner Kapitel von &bdquo;Ich bin dann mal Hartz&nbsp;IV&ldquo;,&ldquo; fasst Brigitte Vallenthin gegenüber dem Sozialticker zusammen &bdquo;es ist gleichzeitig meine&nbsp;bittere Erfahrung aus fünf Jahren unter Hartz IV &ndash; wo man - wie dort nachzulesen &ndash; existenziell&nbsp;nötiges Geld und die Wohnung verlieren kann und sogar ein Vorstrafe-freies Führungszeugnis.&ldquo;&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>Nur noch bis zum 15. September:</strong></div>
<div>Sonderpreis 7,80 &euro; statt 9,80 &euro; für &bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV&ldquo;,</div>
<div>VSA-Verlag, Hamburg: www.hartz4-plattform.de</div>
<div>Wiesbaden,</div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 15:43:44 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 25. August 2010 um 21:32 Uhr  -  Brigitte Vallenthin fordert realitätsgerechte ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=481:brigitte-vallenthin-fordert-realitaetsgerechte-regelsaetze&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p>Vorveröffentlichung aus Brigitte Vallenthins Buch:&nbsp;&bdquo;realitätsgerechte&ldquo; Regelsätze entsprechend Bundesverfassungsgerichts-Vorgaben</p>
<div>
<div><img width="250" height="373" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/buch.jpg" />&bdquo;Ursula von der Leyen gesteht erneut, wie wenig sie von Grundgesetz und Bundesverfassungsgericht&nbsp;hält,&ldquo; stellt Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin gegenüber dem&nbsp;Informationsportal &bdquo;gegen-hartz&ldquo; fest, &bdquo;wenn sie das von den Verfassungsrichtern im Urteil vom&nbsp;09. Februar eindeutig als &bdquo;materielle Voraussetzungen&ldquo; bezeichnete &bdquo;Grundrecht eines&nbsp;menschenwürdigen Existenzminimums&ldquo; schon jetzt auf Chipkarten-Almosen herunter rechnet.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Obendrein missachtet die Arbeitsministerin damit dieses als &bdquo;unverfügbar&ldquo; festgeschriebene&nbsp;Grundrecht auf eine &bdquo;eigenständige Bedeutung&ldquo; der &bdquo;Würde jedes Einzelnen&ldquo;.&nbsp;Mit seinem Urteil vom 9. Februar hatte das Bundesverfassungsgericht der Bundesregierung&nbsp;aufgegeben, &bdquo;zur Ermittlung des Anspruchsumfangs (...) alle existenznotwendigen Aufwendungen&nbsp;in einem transparenten und sachgerechten Verfahren realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der&nbsp;Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger Berechnungsverfahren zu bemessen&ldquo; und ab 1.&nbsp;Januar 2011 neu festzulegen. Als Zahlengrundlage erklärten die Richter die Daten der&nbsp;Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) vom Statistischen Bundesamt für zulässig &ndash; und&nbsp;zwar die aktuellsten. Diese Zahlen werden aber voraussichtlich nicht vor Oktober verfügbar&nbsp;sein.&nbsp;Dass Ministerin von der Leyen &ndash; sofern sie die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts ernst&nbsp;nimmt &ndash; nicht an einer Erhöhung der Hartz IV-Sätze vorbei kommt, belegt jedoch bereits jetzt der&nbsp;von Sozialgerichtstags-Mitglied Rüdiger Böker eine Woche nach der Urteilsverkündung errechnete&nbsp;Hartz IV-Bedarf von 631 &euro;. Der wurde auf Basis der alten EVS-Zahlen sowie sämtlicher sonstigen&nbsp;Vorgaben der Verfassungsrichter ermittelt &ndash; u.a. der Einbeziehung der Inflationsrate.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Brigitte Vallenthin kommt in ihrem Buch &bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV&ldquo; zu einem ähnlichen Ergebnis.&nbsp;Sie errechnete bereits 2007 in ihrer Musterklage &bdquo;transparent&ldquo; und &bdquo;realitätsgerecht&ldquo; &ndash; nach&nbsp;marktrealer Kostenlage und nicht wie die Bundesregierung nach Kassenlage &ndash; einen&nbsp;menschenwürdigen Mindestbedarf von 674,23 &euro;. Die Autorin reagierte damit auf ein jeder&nbsp;Lebenswirklichkeit widersprechendes Urteil des Bundessozialgerichts, das im Winter 2006 ins Blaue&nbsp;hinein behauptete: &bdquo;Verfassungsrechtliche Bedenken bestehen (&hellip;) nicht gegen die (&hellip;) gesetzlich</div>
<div>festgeschriebene Höhe der Regelleistungen.&ldquo; Vallenthin recherchierte für sämtliche zehn so&nbsp;genannten Regelsatz-&ldquo;Abteilungen&ldquo; - von z.B. Lebensmittel, Kleidung, Mobilität, Kommunikation bis&nbsp;zu Gastronomie und Körperpflege, was das Leben tatsächlich kostete. Ihr Ergebnis: fast das&nbsp;Doppelte des vom Gesetz Zugebilligten. Damit setzte sie zugleich das gerne bemühte Argument&nbsp;außer Kraft, man könne Defizite in einer Gruppe etwa mit Überhängen in einer anderen&nbsp;ausgleichen. Dieser reale Regelsatzbedarf sowie seine Gegenüberstellung mit den &bdquo;Schätzungen in's&nbsp;Blaue&ldquo; des aktuellen Regelsatzes ist ausführlich beschrieben, sodass man &bdquo;mit diesem Buch unterm&nbsp;Arm unmittelbar jedes Regierungs-Täuschungsmanöver sofort widerlegen kann. Gleichzeitig sind</div>
<div>die Zahlen der beste Zündstoff für die spätestens ab Oktober beginnende heiße Phase der&nbsp;Regelsatz-Auseinandersetzung zwischen Betroffenen und der Arbeitsministerin,&ldquo; so Vallenthin.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Und wer schon mal reinblättern will: erste Vorab-Texte und-Zahlen auf www.hartz4-plattform.de&nbsp;&bdquo;Alles, was vor Oktober von der Arbeitsministerin in den Blätterwald gerufen wird,&ldquo; resümiert&nbsp;Brigitte Vallenthin gegenüber &bdquo;gegen-hartz&ldquo;, &bdquo;ist nichts anderes als Pfeifen im Walde, um Angst und&nbsp;Zähne-Klappern zu übertönen vor dem, was die Wiesbadener Statistiker präsentieren werden.&ldquo;&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Sonderpreis 7,80 &euro; statt 9,80 &euro;: &bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV&ldquo;, www.hartz4-plattform.de</div>
</div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 20:32:11 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Freitag, den 20. August 2010 um 11:53 Uhr  -  Verhör-Methoden in Hartz IV-Verwaltungen</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=474:verhoer-methoden-in-hartz-iv-verwaltungen&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<div>&nbsp;<img width="250" height="373" vspace="3" hspace="3" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/buch.jpg" />&bdquo;Vor allem die Verhör-Methoden sind es,&ldquo; erklärt Hartz4-Plattform&nbsp;Sprecherin Brigitte Vallenthin gegenüber dem Sozialticker, &bdquo;die mich&nbsp;zutiefst beunruhigen, seit ich auf Hartz IV getroffen bin. Darum habe&nbsp;ich Ihnen in meinem Buch &bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV&ldquo; auch zahlreiche&nbsp;Passagen mit ausführlichen Dialogen in mehreren Kapiteln gewidmet. Durch&nbsp;sie wurde ich von einem Verwaltungsapparat systematisch in ein Gefühl&nbsp;der Strafermittlung gedrängt und alles andere als von sozialer&nbsp;Hilfe-Bereitschaft aufgefangen. Ich habe ein Ausmaß an Respektlosigkeit&nbsp;und verächtlich machenden Umgangsformen durch Hartz&nbsp;</div>
<div>IV-Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter erlebt, das ich mir zuvor&nbsp;</div>
<div>allenfalls in undemokratischen Ländern, niemals aber in unserem Lande&nbsp;</div>
<div>hätte vorstellen können. Unter Hartz IV wurde ich in ein Leben zwischen&nbsp;</div>
<div>willkürlich agierender Verwaltungs-Bevormundung, mehr oder weniger&nbsp;</div>
<div>hilfsbereiten Sozialrichtern sowie Strafrichtern und Staatsanwälten&nbsp;</div>
<div>gezwungen. In dieses bestgehütete Geheimnis der Politik &ndash; das Millionen&nbsp;</div>
<div>Menschen trifft - möchte ich mit meinem Buch einen bislang unbekannten&nbsp;</div>
<div>Einblick geben &ndash; einen Einblick auch in die Tatsache, dass dieses System&nbsp;</div>
<div>inzwischen bis in die Wohlfahrtsverbände hinein reicht.&ldquo;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Im Vorwort zu &bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV&ldquo; weist Prof. Dr. jur. Helga&nbsp;Spindler von der Universität Duisburg-Essen darauf hin: &bdquo;Es wäre falsch,&nbsp;das Buch als &bdquo;Betroffenenliteratur&ldquo; beiseite zu legen.&ldquo; Und die&nbsp;Sozialhilferechts-Expertin und Kritikerin insbesondere des&nbsp;Menschenbildes, das hinter Hartz IV steht, fährt fort: die Autorin&nbsp;</div>
<div>&bdquo;wurde mit Rechts- und Verfahrensfragen überzogen, mit denen sie sich&nbsp;nie vorher beschäftigen musste, und wird mehr und mehr davon&nbsp;aufgerieben. Ihre beruflichen Talente und Stärken kann sie in diesem&nbsp;Teufelskreis nur noch schwer entfalten.&ldquo; Und weiter: &bdquo;So kann es aber&nbsp;allen Menschen gehen ,die unverhofft aus einem selbstbestimmten&nbsp;Erwerbsleben heraus mit diesem System konfrontiert werden.&ldquo; Helga&nbsp;</div>
<div>Spindler resümiert: &bdquo;Ihre Sensibilität ist berechtigt.&ldquo;&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>&bdquo;Wer schon mal einen ersten Blick in das Buch werfen möchte,&ldquo; teilt&nbsp;Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin dem Sozialticker mit,&ldquo;&nbsp;der kann bereits jetzt auf www.hartz4-plattform.de im&nbsp;Inhaltsverzeichnis, dem Vorwort von Helga Spindler sowie in einer&nbsp;</div>
<div>Textprobe aus dem Kapitel &bdquo;Kunden&ldquo;-Service, mit einem Motto-Zitat von&nbsp;Heiner Geißler blättern &ndash; sowie den Einführungstext lesen, der unter dem&nbsp;Motto-Zitat von Peter Ustinov steht: &bdquo;Eine Demütigung ist schwerer zu&nbsp;ertragen als eine Verletzung&ldquo;.&ldquo;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>&bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV&ldquo;: noch bis 15. September zum Sonderpreis 7,80&nbsp;</strong></div>
<div><strong>&euro; statt 9,80 &euro; bestellen</strong></div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 10:53:45 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Donnerstag, den 19. August 2010 um 16:34 Uhr  -  Not: Mutter mit 5jähriger Tochter versuchte ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=471:not-mutter-mit-5jaehriger-tochter-versuchte-ueberfall-auf-die-sparkasse&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div class="entry">
<div class="snap_preview">
<p><strong><img width="355" height="276" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/geld(1).jpg" />Chemnitz (and). 19. August 2010. Eine 34jährige Mutter  versuchte am Donnerstagmittag einen Überfall auf eine Sparkasse im  Chemnitzer Ortsteil Sonnenberg mit ihrer 5jährigen Tochter. Kurz vor  11.30 Uhr hat die junge Mutter und Frau mit ihrer 5jährigen Tochter die  Filiale der Bank betreten. </strong></p>
<p>Von einer Angestellten (25) forderte die Mutter mehrere Tausend Euro.  Die Mutter bedrohte die Mitarbeiterin der Sparkasse mit einem Messer.  Die Angestellte konnte Alarm auslösen. Bereits nach sechs Minuten traf  die Polizei am Tatort ein. Die Mutter ergab sich den Polizeibeamten.</p>
<p>Die Angestellte der Sparkasse und deren Kollegin (18) erlitten einen  Schock. Die beiden Frauen wurden vor Ort von einem Arzt behandelt. Das  Motiv für die Tat der jungen Mutter ist eine schwere finanzielle Not.  Zudem wollte die Frau, eigenen Angaben im Verhör mit der Polizei  zufolge, aufgrund ihrer Notlage eine öffentliche Aufmerksamkeit  erreichen, bestätigte ein Sprecher der Polizei unserer Redaktion auf  Anfrage. Die Frau wurde vorläufig festgenommen und befindet sich jetzt  in Polizeigewahrsam. Morgen soll die Mutter dem Haftrichter vorgeführt  werden. Die fünfjährige Tochter musste nicht in die Polizei-Zelle  sondern ist jetzt beim Vater des Kindes.</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:34:18 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Donnerstag, den 19. August 2010 um 16:31 Uhr  -  Hartz IV-Regelsätze: &quot;Gutscheine sind ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=470:hartz-iv-regelsaetze-qgutscheine-sind-besser-als-geld-fuer-deutsche-hartz-4-kinderq&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div class="entry">
<div class="snap_preview">
<p><strong><img width="355" height="251" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/Gutschein.jpg" />Politiker und Bundes-Richter &ndash; unterschiedliche  Interpretationen eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts in  Karlsruhe zu Hartz 4 &ndash; Teilhabe und Bildung gewährleisten &ndash;  Neubemessungen der Regelsätze muss nicht zwingend zu einer höheren  Leistung führen &ndash; Hartz 4-Empfänger sollten nicht mit mehr Geld rechnen</strong></p>
<p><strong>Berlin. 19. August 2010.  Ein super-dickes Lob für  Bundes-Familienministerin Dr. Ursula von der Leyen (CDU) kommt von  Hans-Jörg Duppré. Angesichts des bevorstehenden Treffens am Freitag mit  der CDU-Spitzenpolitikerin, lobte der Präsident des Deutschen  Landkreistages (DLT), Hans Jörg Duppré, die Konzepte der  Familienministerin: &bdquo;Die Überlegungen von Ministerin von der Leyen gehen  daher in die richtige Richtung. Allerdings werden die Angebote vor Ort  von den Landkreisen, Städten und Gemeinden vorgehalten und verantwortet.  Eine Einflussnahme seitens des Bundes kann es hier nicht geben. Die  Landkreise haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass dies bei  Sachleistungen oder Gutscheinen in einer gut ausgebauten Infrastruktur  leichter zu bewerkstelligen ist als bei monetären Leistungen (Geld).&ldquo;</strong></p>
<p>Wichtig für die Existenzsicherung von Kinder sei, dass die Leistungen  bei den Kindern ankommen und dort ihren Bestimmungszweck erfüllen.  Morgen treffen sich Dr. Ursula von der Leyen, Vertreter der Länder und  von den kommunalen Spitzenverbänden.</p>
<p>Duppré sagte, der Bund müsse die bedürftigen Kinder finanziell so  ausstatten, dass sie die vor Ort vielfältig vorhandene Angebote für  soziale Teilhabe und für Bildung in Anspruch nehmen können. Das habe das  Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu den Hartz IV-Regelsätzen  gefordert. Die Angebote seien Sache von Ländern und Kommunen und vor  allem nach den örtlichen Gegebenheiten unterschiedlich.</p>
<p>&bdquo;Die Koordinierung kann hier nur durch die kommunalen Träger  erfolgen. Für die Landkreise ist dies im ländlichen Raum mit einer nur  dünn ausgebauten Infrastruktur eine besondere Herausforderung. Sofern  dies Mehrkosten verursacht, sind die Kosten vom Bund zu erstatten. Eine  Rolle der Bundesagentur für Arbeit, mit der die kommunalen Träger Hartz  IV gemeinsam ausführen, kann es in diesem Bereich dagegen nicht geben.&ldquo;,  betonte der Verbands-Präsident des Deutschen Landkreistages.</p>
<p>Über die künftige Höhe der Hartz 4-Regelsätze sei noch nichts gesagt.  Nach Ansicht von Duppré müsse die vom Bundesverfassungsgericht  geforderte Neubemessung der Regelsätze nicht zwingend zu einer höheren  Leistung führen. &bdquo;Das Gericht hat betont, dass die Leistungen der Höhe  nach nicht evident unzureichend sind. Vielmehr geht es vorrangig um eine  transparente und nachvollziehbare Bemessung der Regelsätze für  Erwachsene und insbesondere für Kinder.&ldquo;, erinnerte Duppré.</p>
<p><strong>Politiker und Bundes-Richter &ndash; unterschiedliche  Interpretationen eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts in  Karlsruhe zu Hartz 4</strong></p>
<p>Nach der Urteilsverkündigung am 9. Februar 2010 waren die Reaktionen  unterschiedlichst: Gregor Gysi, Die Linke: &bdquo;Hartz 4 ist Angriff auf den  Sozial-Staat / 500 Euro Mindest-Sicherung, Sonder- und Mehrbedarfe  müssen sofort gewährt werden&ldquo; &ndash; Manuela Schwesig (SPD): &bdquo;Bundesregierung  muss Mindestlohn einführen&ldquo; &ndash; Christian Lindner (FDP) &bdquo;Neustart mit dem  Bürgergeld&ldquo; &ndash; ein kleiner Teil des Auszug von Reaktionen (wir  berichteten).</p>
<p>Im Februar 2010 meinten die höchsten deutschen Richter unter anderem  (AUSZUG aus einer Zusammenfassung für das Urteil des  Bundesverfassungs-Gerichts in Karlsruhe zu den Regelsätzen Hartz 4 / ALG  II &ndash; Arbeitslosengeld 2- : Das Sozialgeld für Kinder bis zur Vollendung  des 14. Lebensjahres von 207 Euro<strong> genügt nicht den  Verfassungs-rechtlichen Vorgaben, weil es von der bereits beanstandeten  Regelleistung in Höhe von 345 Euro abgeleitet ist. </strong>Darüber  hinaus beruht die Festlegung auf keiner vertretbaren Methode zur  Bestimmung des Existenzminimums eines Kindes im Alter bis zur Vollendung  des 14. Lebensjahres.&rdquo;</p>
<p>Die Richter  gelangten zur weiteren Überzeugung: &bdquo;<strong>Der in  Paragraph 2 Absatz 2 Regelsatzverordnung 2005 festgesetzte regelsatz-  und damit zugleich regelleistungsrelevante Verbrauch beruht nicht auf  einer tragfähigen Auswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe  1998. </strong>Denn bei einzelnen Ausgabepositionen wurden prozentuale  Abschläge für nicht regelleistungsrelevante Güter und Dienstleistungen  (zum Beispiel Pelze, Maßkleidung und Segelflugzeuge) vorgenommen, ohne  dass feststand, ob die Vergleichsgruppe (unterstes Quintil) überhaupt  solche Ausgaben getätigt hat.</p>
<p>Bei anderen Ausgabepositionen wurden Kürzungen vorgenommen, die dem  Grunde nach vertretbar, in der Höhe jedoch empirisch nicht belegt waren  (zum Beispiel Kürzung um 15% bei der Position Strom). Andere  Ausgabepositionen, zum Beispiel die Abteilung 10 (Bildungswesen),  blieben völlig unberücksichtigt, ohne dass dies begründet worden wäre.</p>
<p>Zudem stelle die Hochrechnung der für 1998 ermittelten Beträge auf  das Jahr 2005 anhand der Entwicklung des aktuellen Rentenwerts einen  sachwidrigen Maßstabswechsel dar. Während die statistische  Ermittlungsmethode auf Netto-Einkommen, Verbraucherverhalten und  Lebenshaltungskosten abstellt, knüpfe die Fortschreibung nach dem  aktuellen Rentenwert an die Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter,  den Beitragssatz zur allgemeinen Renten-Versicherung und an einen  Nachhaltigkeitsfaktor an. Diese Faktoren weisen aber keinen Bezug zum  Existenzminimum auf, bemängelten die Karlsruher Richter.</p>
<p>Die Ermittlung der Regelleistung in Höhe von 311 Euro für in  Bedarfsgemeinschaft zusammenlebende Partner genüge nicht den  verfassungsrechtlichen Anforderungen, weil sich die Mängel bei der  Ermittlung der Regelleistung für Alleinstehende hier fortsetzen, denn  sie wurde auf der Basis jener Regelleistung ermittelt, stellten die  Richter unter anderem fest.</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:31:36 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 18. August 2010 um 20:25 Uhr  -  Paritätischer Wohlfahrtsverband mit eigenem ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=465:paritaetischer-wohlfahrtsverband-mit-eigenem-konzept-fuer-kinderregelsaetze&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="355" height="200" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/paritaet.jpg" />Ein umfassendes Konzept zur Neugestaltung der Regelsätze für Kinder im Bezug von Hartz IV legte heute der Paritätische Wohlfahrtsverband in Berlin vor. Neben dem Regelsatz für den laufenden Bedarf und dem Recht auf einmalige Leistungen wie etwa für die Kosten der Einschulung oder ein Kinderfahrrad fordert der Verband insbesondere einen Rechtsanspruch für alle Kinder auf Angebote der Jugendarbeit. Die Zuständigkeit für diese Förderangebote soll bei den Kommunen, nicht bei den Jobcentern liegen.</p>
<p>&nbsp;&bdquo;Es macht keinen Sinn, Gutscheine oder Chipkarten zu verteilen, die vor Ort nirgendwo eingelöst werden können&ldquo;, kritisiert Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider die derzeitige Diskussion. Der Verband macht darauf aufmerksam, dass allein zwischen 2002 und 2006 die Zahl der Einrichtungen in der Jugendarbeit um über 7 Prozent zurückgegangen ist. Der Stellenabbau betrug 28 Prozent. Der Rückgang der Zahl der Jugendbildungsstätten betrug sogar 38 Prozent, die in den letzten Tagen viel zitierten kulturpädagogischen Einrichtungen wurden um 22 Prozent abgebaut.</p>
<p>Um diesen Trend zu stoppen schlägt der Verband einen Rechtsanspruch von Kindern auf Maßnahmen der Jugendarbeit vor. Für Kinder im Hartz IV-Bezug und anderen Haushalten mit niedrigen Einkommen sei zudem die Kostenfreiheit der Maßnahmen zu garantieren.</p>
<p>Skeptisch äußerte sich der Verband zum Vorschlag der Bundesarbeitsministerin, Familienlotsen in den Jobcentern zu installieren. &bdquo;Wir haben in den Kommunen eine kompetente Jugendhilfe, die jedoch weiter ausgebaut und gestärkt werden muss. Für neue Zuständigkeiten oder Parallelstrukturen gibt es keine Veranlassung&ldquo;, so Schneider.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar 2010 die derzeitigen Regelsätze für nicht verfassungsgemäß erklärt und die Bundesregierung aufgefordert, bis zum Jahresende eine Neukonstruktion vorzulegen. Für die Erhebungen des laufenden Bedarfs (Regelsatz) kündigt der Verband eigene Berechnungen an, sobald das Ministerium die Daten zur Verfügung gestellt hat.</p>
<p>Das Konzept wird bereits jetzt von zwanzig namhaften Bundesverbänden unterstützt. Die Spannbreite reicht vom Deutschem Kinderschutzbund, über SOS-Kinderdörfer bis zur Volkssolidarität. Das vollständige Konzept, eine Liste der Unterstützer sowie weiteres Hintergrundmaterial stehen unter</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.kinder-verdienen-mehr.de/">
<h3 style="color: red; ">www.kinder-verdienen-mehr.de</h3>
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zum Download bereit.</p>]]></description>
			<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 19:25:36 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 18. August 2010 um 16:27 Uhr  -  ARGEn: Die Fahrtkostenlüge ist wieder da</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=464:argen-die-fahrtkostenluege-ist-wieder-da&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="355" height="236" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/IMG_4839.jpg" />In der Hoffnung, die aktuellen ALG II Bezieher hätten davon noch nie gehört, beginnen diverse ARGEn schon wieder gesetzwidrig die Erstattungbeiträge für Fahrtkosten zu Terminen zu verweigern bzw. behaupten es gäbe eine Bagatellklause, so seien erst Fahrtkosten ab einer bestimmten Höhe erstattungspflichtig. Während man den gläsernen Erwerbslosen fordert, der sich für jede kleinigkeit pekuniär nackig machen soll, für jeden noch so kleinen Fehler hart bestrafen möchte, reiht sich bei den ARGEn selbst eine schamlose Lüge nahlos an die nächste. Kann man hier Vorsatz beweisen, so handelt es sich klar um Betrug.</p>
<p>Ja, es ist eine Lüge, denn Fahrtkosten sind vom ersten Cent an zu erstatten. Hier zu hat bereits vor mehreren Jahren das Bundessozialgericht eine unmißverständliche Entscheidung getroffen.</p>
<blockquote>
<p><span style="font-family: 'Courier New'; ">Zugunsten des Klägers entschied das Bundessozialgericht im Fall eines Augsburger Empfängers von Arbeitslosengeld II. Er hatte von den Sozialbehörden der Stadt die Erstattung von Fahrtkosten für Pflichttermine bei Sozialbehörden in Höhe von 1,76 Euro verlangt. Das Amt hatte argumentiert, unterhalb einer &quot;Bagatellgrenze&quot; von sechs Euro bestünde kein Anspruch auf eine Erstattung. Der Kläger meinte hingegen, dass ihm nach dem Hartz-IV-Regelsatz nur 11,52 Euro am Tag zustünden, davon 3,84 für Lebensmittel. &quot;Ich will nicht sagen, dass mein Mandant an Meldetagen nichts essen darf, aber irgendwo muss es ja gespart werden&quot;, sagte sein Anwalt. Die hohe Grenze sei unzumutbar.<br />
<br />
Die Richter folgten dieser Argumentation. Eine &quot;Bagatellgrenze&quot; von sechs Euro sei bei den beschränkten Verhältnissen eines ALG II- Empfängers nicht angemessen. Insofern müsse die Behörde dem Mann das Fahrgeld erstatten. (Az.: B 14/7b AS 50/06 R).</span></p>
</blockquote>
<p>Und für den Fall, dass sich jemand nun ärgert, dass er sich hat für dumm verkaufen lassen und auf seine Fahrtkosten verzichtet hat:</p>
<blockquote>
<p><span style="font-family: 'Courier New'; ">Die zuständigen Behörden hatten mit der Angabe einer Bagatellgrenze falsch beraten.&nbsp;<b>Deshalb müssen auch rückwirkend Anträge bewilligt werden</b>. Die Falschberatung ergibt sich in den meisten Fällen bereits aus dem Einladungsschreiben.</span></p>
</blockquote>
<h3 style="color: red; "><span style="font-size: 14px; "><strong>Schluss also mit den Lügen der Sachbearbeiter der ARGEn ob auf Anweisung oder eigenen Antrieb. Fordern Sie Ihr Geld ein, jetzt!</strong></span></h3>]]></description>
			<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 15:27:28 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Freitag, den 13. August 2010 um 12:18 Uhr  -  Hartz IV-Card ist staatliche Bildungs-Diktatur </title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=456:hartz-iv-card-ist-staatliche-bildungs-diktatur-&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<div><img width="355" height="236" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/killer2010_040.jpg" />Von der Leyens Planspiele sind ein Verstoß gegen die individuelle Freiheit&nbsp;</div>
<div>und eine Manifestierung des Missbrauchs-Vorurteils gegenüber Hartz IV-Eltern -&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>&bdquo;Mal ganz abgesehen von ihrer datenschutzrechtlichen Fragwürdigkeit: Die Planspiele von&nbsp;Ministerin von der Leyen für eine Hartz IV-Card sind ein illegitimer Eingriff in die persönliche&nbsp;Freiheit und das individuelle Entscheidungsrecht für die betroffenen Kinder sowie ihre Eltern,&ldquo;&nbsp;kritisiert Brigitte Vallenthin die aktuell diskutierte geldlose Hartz IV-Leistung gegenüber dem&nbsp;Sozialticker. &bdquo;Egal an welche nun wirklich nicht nachahmenswerten politischen &bdquo;Vorbilder&ldquo; man&nbsp;dabei denkt &ndash; diese politischen Ausweichmanöver gegenüber dem Bundesverfassungsgerichts-Urteil&nbsp;vom 09. Februar, sind zutiefst menschenunwürdig.&ldquo;&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Die Hartz4-Plattform stellt in dem öffentlichen Schönreden von bargeldloser, staatlich verordneter&nbsp;Bildung für Hartz IV-Kinder einen vielfachen Verstoß gegen das Grundgesetz fest. Weder ist nach&nbsp;Einschätzung der Arbeitslosen-Initiative damit &bdquo;die Menschenwürde&ldquo; des Artikels 1 &bdquo;geschützt&ldquo;.&nbsp;Noch erfüllt die Hartz IV-Card die grundgesetzlichen Rechte der Artikel 2 auf &bdquo;freie Entfaltung der&nbsp;Persönlichkeit&ldquo;, Artikel 3, dass &bdquo;alle Menschen vor dem Gesetz gleich&ldquo; sind und schon gar nicht des&nbsp;Artikels 6, in dem es heißt: &bdquo;Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern.&ldquo;&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>&bdquo;Diese Entrechtung und Bevormundung von Hartz IV-Eltern bedient lediglich die&nbsp;</div>
<div>Stammtischparolen von Sarrazin, Mißfelder, Buschkowski &amp; Co., die in jedem, der wegen real nicht&nbsp;vorhandener Arbeitsplätze in Not geraten ist, einen potenziellen Säufer sehen, der seine Kinder&nbsp;verkommen lässt&ldquo; so Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin.&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>&bdquo;Schließlich kennen wir sie doch mittlerweile zur Genüge, die leeren Politiker-Versprechen für&nbsp;Arbeitsplätze, Kindergartenplätze und so weiter, die dann in der Wirklichkeit &bdquo;leider&ldquo; nicht&nbsp;vorhanden sind,&ldquo; resümiert Brigitte Vallenthin verärgert gegenüber dem Sozialticker. &bdquo;Ich höre sie&nbsp;schon wieder die vollmundigen Erklärungen von Ministerin von der Leyen, wenn die Plätze in den&nbsp;Sportvereinen, Musikschulen usw. nicht ausreichen: &bdquo;Leider&ldquo; hat gerade mal wieder irgendeine&nbsp;Finanz-, Banken-oder sonstige Krise ausreichende Angebote verhindert &ndash; denn die ist für die Politik&nbsp;&bdquo;systemrelevant&ldquo; - im Unterschied zu den Menschen und ihren Kindern. Aber wir versprechen im&nbsp;Jahre xyz dafür sorgen &ndash; sofern die Kassenlage es erlaubt. Und was ist,&ldquo; so die Hartz4-Plattform&nbsp;Sprecherin abschließend, &bdquo;wenn ein Kind aus Neigung und Begabung etwa individuellen&nbsp;Klavierunterricht nehmen möchte anstelle der staatlich verordneten &bdquo;Flötengruppe für alle&ldquo;?&ldquo;&nbsp;</div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 11:18:25 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 11. August 2010 um 11:37 Uhr  -  Bruno und kein Ende - Weiter Behördenwillkür ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=454:bruno-und-kein-ende-weiter-behoerdenwillkuer-gegen-behinderten&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><strong>&nbsp;Freiburg / March . 11. August 2010. Bereits am 6. August hat  Bruno Schillinger und dessen Helferkreis einen dringenden öffentlichen  Appell mit der Bitte für Hilfe an zahlreiche Einrichtungen und auch an  örtliche Politiker und Politikerin versendet. Nach dem Bruno Schillinger  bei einem Besuch der ARGE vor einigen Wochen zusammengebrochen war, hat  er ein Hausverbot in der kommunalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) in  Freiburg erhalten, noch während Polizisten die Ereignisse vor Ort  aufgenommen haben und ein Notarzt den schwer kranken Mann in der ARGE  versorgte. Jetzt ist Bruno Schillinger erneut in Not, ohne auf seine  spezielle Bedürfnisse ausgerichtete Nahrung, die er braucht da er an  Diabetes mellitus und an einer schweren Licht-Allergie leidet, ähnlich  wie Hannelore Kohl, die Ehefrau des früheren Bundeskanzlers Dr. Helmut  Kohl. Der soziale Kampf für soziale Gerichtigkeit von Bruno Schillinger  bei der ARGE in Freiburg wird bereits seit fünf Jahren geführt.</strong></p>
<div class="entry">
<div class="snap_preview">
<p><a href="http://humanrightsreporters.files.wordpress.com/2010/08/bruno_schillinger.jpg"><img width="300" vspace="3" hspace="3" height="272" border="1" align="right" alt="" longdesc="undefined" src="http://infopartner.net/images/stories/Bruno_Schillinger.jpg" /></a><strong>Bruno Schillinger wollte arbeiten, doch er durfte nicht.  Jetzt ist er auf die Nachzahlungen des Arbeitslosengeld II / Hartz 4 der  ARGE dringend angewiesen. Am 6. August haben Bruno Schillinger und sein  Helferkreis in einem öffentlichen Appell um Hilfe gebeten. Foto:  DigiSource TV Scotland</strong></p>
<p>Bruno Schillinger und sein Helferkreis haben bereits vor mehreren  Wochen einen Antrag auf Nachzahlungen von Arbeitslosengeld II / Hartz 4  Sozialzahlungen aus dem Vorjahr im April 2009 bis November 2009  gestellt. Aus nicht näher bekannten Gründen verweigert die ARGE die  Nachzahlung. Die unmittelbare und direkte Folge: Bruno Schillinger wurde  das Telefon abgestellt, das einzige Kommunikations-Mittel das ihm zur  &ldquo;Außenwelt&rdquo; noch geblieben war, ihm fehlt das Essen und das Geld um die  Schmerz-Therapien bei einem Facharzt wegen schwerer Erkrankungen und  einer gebrochenen Rippe beim Hausarzt zu besuchen. Schon der Gang zur  ARGE und zum Arzt könnte für Bruno Schillinger mit bedrohlichen und  tödlichen Gefahren verbunden sein, denn durch die Licht-Allergie, darf  er nur in Tages- und Sonnenlicht mit höchsten Lichtschutz-Faktoren einer   Sonnenschutz-Creme, sonst ist er in der Gefahr schon nach wenigen  Minuten schwerste Verbrennungen der Haut zu erleiden. Der ARGE und den  kommunalen Verwaltungsbehörden sind die Probleme schon lange bekannt.  Die beeinträchtigenden gesundheitlichen Störungen und schweren  chronischen Erkrankungen sind den Mitarbeitern der ARGE und den Behörden  des Landkreises in Freiburg sogar bestens bekannt, speziall nach dem  der Notarzt in die ARGE kommen musste um Bruno Schillinger zu helfen..  Seit fünf Jahren führt Bruno Schillinger eine öffentliche  Auseinandersetzung mit der ARGE auf seiner Web-Seite bei <strong>www.kassensturz-jetzt.de</strong>  .  Doch die Verwaltungs-Beamten interessiert die Not des Mannes nur  wenig. Statt die beantragten finanziellen Sozialleistungen zu zahlen,  die dem kranken Mann nach den Gesetzen und Sozialgesetzen in Deutschland  ohne Zweifel zustehen, versuchte die ARGE und weitere Behörden bereits  zweimal die Zwangs-Entmündigung und Zwangs-Psychiatrisierung von Bruno  Schillinger zu veranlassen.</p>
<p>Die Betreuung wollen, nach Informationen von Bruno Schillinger und  des Helferkreises, übrigens die Verwaltungs-Beamten und Mitarbeiter der  ARGE übernehmen, die durch die Verweigerung der Zahlung von  Sozialleistungen und Nachzahlung von Ansprüchen aus dem Jahr 2009 in den  Monaten April bis November, den chronischen kranken und behinderten  Mann, dazu führten, dass der Mann unverschuldet, wie er informierte, in  Not geraten konnte.  Die absolute Hilfe-Losigkeit, die Verweigerung  gesetzlich zustehender finanzieller Sozialleistungen (Arbeitslosengeld  II / Hartz) empfindet Bruno Schillinger als Folter. Es ist wie eine  Verdinglichung, das Zufügen von größmöglichen Schmerzen und Qualen bei  vollem Aufrechterhalten des Bewusstseins des gequälten Menschen. Nach  internationalem Standard und Definition entspricht dies der Folter und  Bruno Schillinger empfindet es auch als Folter. Der komplette Verlust  der Würde des Menschen, die Schmerzen, die Not, die Verdinglichung die  Hilfe-Losigkeit,  die Verweigerung der Hilfe, obgleich die Wahrung der  Würde des Menschen sogar im Grundgesetz für die Bundesrepublik  Deutschland garantiert wird.</p>
<p>Die Ereignisse erinnern an das Geschehen des Verhungerns des  20jährigen lernbehinderten André Kirch in Speyer am Rhein, der im  Frühjahr 2007 in Speyer am Rhein verhungerte, weil er und seine Mutter  keine Sozialleistungen erhalten haben. Der junge Mann war damals wegen  der Lernbehinderungen und Depressionen nicht in der Lage die Anträge bei  der ARGE in Speyer am Rhein zu stellen. Die Polizei und der  Rettungsdienst konnten den jungen Mann nur noch verhungert, extrem stark  abgemagert und tot aus der Wohnung in Speyer am Rhein bergen. Die  Mutter des lernbehinderten jungen Mannes konnte in einem Krankenhaus  noch gerettet werden. Das Verhungern eines lernbehinderten jungen Mannes  in Deutschland wurde Gegenstand einer öffentlichen Debatte im Deutschen  Bundestag.</p>
<p>Bei Bruno Schillinger in Freiburg im  August des Jahr 2010 sieht die  Situation dennoch anders aus. Er und sein Helferkreis haben die  erforderlichen Anträge auf Nachzahlung gestellt, wie diese mehrfach  schriftlich versichern und die Probleme bestünden nur deshalb weil die  ARGE und weitere zuständige kommunale Träger die Zahlung der  Sozialleistungen aus nicht näher bekannten Gründen verweigern.</p>
<p>Dieser Beitrag und vor allem der öffentliche Hilfe-Ruf bei der  Durchsetzung berechtiger Sozial-Ansprüche wäre vermutlich nicht  geschrieben worden, wenn die ARGE und die kommunalen Verwaltungsbeamten  entsprechend der Sozialgesetze und Gesetze in Deutschland, etwa dem  Sozialgesetzbuch mit Verantwortung gehandelt hätten und die beantragte  Nachzahlung bewilligt hätten.</p>
<p>Die Not war im Vorfeld verhinderbar und wird durch die Verweigerung  einer Nachzahlung von Sozialleistungen aus dem Jahr 2009 künstlich  erzeugt. Die sonderbaren Vorgänge kosten übrigens auch Steuer- und  Sozialversicherung viel mehr Geld, als wenn die Nachzahlung von  Sozialleistungen zügig und zeitnah erfolgt wäre. Natürlich gibt es in  Freiburg keine Schildbürger, sonst könnten einige der Leser an einen  schlechten Schildbürger-Streich denken.</p>
<p>Die örtlichen Politiker und Politikerinnen der Parteien in Freiburg  sind offenbar auch ratlos und wissen nicht wie zu reagieren sein könnte,  so wirkt es jedenfalls, da Bruno Schillinger und sein Helfer-Kreis  bereits eine Vielzahl von Politikern und Politikerinnen, doch eben auch  Mitarbeiter der kommunalen Verwaltung sowie der Agentur für Arbeit  mehrfach schriftlich über die Not und Mißstände infomierten.</p>
<p>Die gesetzlichen Grundlagen in Deutschland garantieren die  Sozialhilfe und Hilfe für chronische kranke und behinderte Menschen  nicht nur etwa nach dem Gesetz über die Regelung des Arbeitslosengeld  II, den Sozialgesetz-Bücher, dem Grundgesetz, sondern auch nach dem  deutschen Strafrecht. <strong>Im Strafgesetzbuch, Besonderer Teil (&sect;&sect; 80  &ndash; 358), 28. Abschnitt &ndash; Gemeingefährliche Straftaten (&sect;&sect; 306 &ndash; 323c),  Gliederung, Paragraph 323c, Unterlassene Hilfeleistung, wird geregelt:  &bdquo;Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe  leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten,  insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer  wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem  Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.&ldquo;</strong></p>
<p>Bruno Schillinger will jedoch keine Zwangs-Entmündigung, keine  Zwangs-Psychiatrisierung und auch keine Gerichts-Verfahren wegen  der  möglicherweise unterlassenen Hilfe-Leistung von Mitarbeitern der ARGE,  kommunaler Verwaltungs-Behörden oder der Agentur für Arbeit in Nürnberg.</p>
<p>Alles was der schwer kranke Mann in Not, ohne fachgerechte für  Diabetiker geeignete Nahrung und ohne finanzielle Mittel will, ist die  Nachzahlung der ihm nach den deutschen Gesetzen zustehenden  Sozialleistungen, das meint das Arbeitslosengeld II, das ihm im Jahr  2009 vom April bis November 2009 aus nicht näher bekannten Gründen  damals von der ARGE nicht gezahlt wurde. Der schwere kranke Mann, Bruno  Schillinger sucht jetzt dringend Hilfe, auch möglicherweise die Hilfe  eines Rechtsanwaltes, der helfen kann, damit die ARGE die beantragte  Nachzahlung für die Monate April bis November 2009 möglichst zügig zur  Zahlung anweist. Damit kann die Not-Situation des Mannes mit einfachsten  Mitteln wirkungsvoll beendet werden. Vielleicht könnte sogar das  Schreiben eines Rechtsanwaltes genügen um Bruno Schillinger aus einer  entwürdigenden Situation im Streit um eine simple Nachzahlung von  Sozialleistungen zu helfen.</p>
<p>Bruno Schillinger bittet, wer  helfen will und kann wird gebeten  direkt mit Kontakt aufzunehmen. Noch ist er am Telefon zumindest  anrufbar. Bruno Schillinger (Bachstr.  1. 79232 March, Telefon 0 76 65  930 450, email, bruno.schillinger@hotmail.com  oder email  helftbruno@hotmail.de. Weitere und ausführliche Informationen sind auf  der Webseite von Bruno Schillinger bei www.kassensturz-jetzt.de zu  finden.</p>
<p><strong>Weitere und ausführliche Informationen: </strong></p>
<p>1. Fernseh- &amp; Radio-Interview mit Bruno Schillinger, Archiv,  Radio TV IBS Liberty, im Jahr 2009, www.youtube.com/watch?v=Xv_OIjnxrBQ<br />
2. Weitere Webseite von Bruno Schillinger zu Hartz 4, www.bruno-schillinger.de/hartz4<br />
3. Beitrag Bürgerzeitung Oldenburg zur Situation von Bruno Schillinger,  Archiv, Juli 2009,   www.buerger-zeitung.de/&hellip;/bruno-schillinger-ein-leben-ohne-soziale-sicherheit-und-aerztliche-versorgung<br />
4. Interview Soziales, mit Bruno Schillinger, MJB Mission News, ISSN 1999-8414,<br />
www.scribd.com/&hellip;/Interview-Soziales-Bruno-Schillinger-092<br />
5. Linke Zeitung, Wieso darf Bruno Schillinger nicht arbeiten ? 5 Jahre  Zwangs-Arbeitslosigkeit,  http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=8432&amp;Itemid=44<br />
6. 5 Jahre Hartz 4 &ndash; Blog, http://5jahrehartz4.wordpress.com<br />
7. Bruno Schillinger bei You Tube,   http://www.youtube.com/watch?v=oDQUkwmJpZQ<br />
8. Supoptimales, Dirk Grund, SPD-Kreisrätiin bietet Gespräche an,  http://suboptimales.wordpress.com/2009/05/28/spd-kreisratin-bruno-s/<br />
9. Diskussionen und öffentliche Debatte zu Bruno Schillinger und dessen  Vater beim EFD, Erwerbslosenforum, Deutschland,  http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/30865-fragen-tod-vaters-unerwuenscht-drei-wochen-haft.html</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 10:37:18 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dienstag, den 10. August 2010 um 14:31 Uhr  -  Erstes erfolgreiches Härtefall-Urteil nach ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=452:erstes-erfolgreiches-haertefall-urteil-nach-vorgaben-des-bverfg&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p>Ein &bdquo;unabweisbarer&ldquo; Beitrag zur Bildung: Schüler-Monatskarten vom Amt - <br />
<br />
<img width="355" vspace="3" hspace="3" height="236" border="1" align="right" src="http://www.infopartner.net/images/stories/PICT0158.jpg" longdesc="undefined" alt="" /> &bdquo;Das war nicht gerade eine leichte Geburt,&ldquo; findet Hartz4-Plattform Sprecherin, Brigitte Vallenthin, gegenüber dem Sozialticker. &bdquo;2 Monate hat es immerhin noch gedauert, bis das erste Sozialgericht  den Mut hatte, &ndash; gegen die politische Wetterlage -die Vorgaben zur sofortigen Übernahme von &bdquo;Härtefällen&ldquo; umzusetzen. Bleibt nur zu hoffen, dass jetzt alle betroffenen Eltern rasch zu ihren Sachbearbeitern laufen und sich die Monatskarten für Ihre Kinder ab Februar 2010 sofort erstatten lassen, indem sie sich auf das Urteil des Sozialgerichts Detmold, S 12 AS 126/07 vom 09. April 2010 berufen. Immerhin haben Sie seit Jahren dafür gehungert, um so ihren Kindern die beste Schulbildung zu ermöglichen. Im Gegensatz zu den Politikern, die das Wort Bildung ständig nur im <br />
Munde führen &ndash; ohne tatsächlich etwas dafür zu tun.&ldquo; <br />
<br />
Wie die Initiative &bdquo;Sozialhilfe24&ldquo; aus einer dpa-Meldung zitiert, hat das Detmolder Sozialgericht nach Einschätzung seines Vizepräsidenten, Uwe Wacker, das bundesweit erste veröffentlichte Urteilgefällt, in dem die neue Härtefallregelung Anwendung findet. Es verurteilte die ARGE, die Kostenvon Monatsfahrkarten für zwei Schüler zu übernehmen. Diese Tickets stellten &bdquo;einen laufenden, nicht nur einmaligen Bedarf&ldquo; dar, wie er zur Deckung des menschenwürdigen Existenzminimums&ldquo; nötig sei, entschied das Sozialgericht. Bitter für die Betroffenen nur: dass das Bundessozialgericht seine Härtefall-Entscheidung nicht schon viel früher gefällt hat: Auf den Kosten seit Klageeinreichung im Jahre 2007 bis zum 09. Februar 2010 bleiben Sie sitzen &ndash; auf den Kosten für rund drei Jahre. Ihre Kinder, Zwillinge, machen dieses Jahr das Abitur und werden nur noch wenige Monate von dem beherzten Urteil der Detmolder Sozialrichter profitieren können. Denn bis zum 09. Februar waren jegliche Chancen, in diesem Sinne zu entscheiden, durch ein Urteil des Bundessozialgerichts blockiert. Das hatte nämlich noch im Oktober 2009 zulasten der Bildungsförderung durch Monatskarten-Übernahme aus dem SGB II wie dem SGB XII durch Schülermonatskarten entschieden.</p>
<p><br />
In der Entscheidung heißt es: &bdquo;Wenn sich die Kammer auch durchaus bewusst ist, dass zusätzliche Ansprüche im Hinblick auf einen besonderen, laufenden, nicht nur einmaligen, unabweisbaren Bedarf zur Deckung des menschenwürdigen&nbsp; Existenzminimums angesichts der engen und strikten Tatbestandsvoraussetzungen nur in seltenen Fällen entstehen, sieht sie einen derartigen Bedarf im Fall der Übernahme der Schulwegkosten als gegeben an.  Das Existenzminimum beinhaltet auch die Teilnahmechance am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, wenngleich das BVerfG im Gegensatz zur Sicherung der physischen Existenz als Basis jeder weiteren Existenz nur ein &quot;Mindestmaß&quot; an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben fordert.(BVerfG, Urteil vom 09.02.2010,aaO). <br />
Die Kammer verkennt dabei nicht, dass sich das Grundrecht auf Gewährleistung eines <br />
menschenwürdigen Existenzminimums nur auf die Mittel bezieht, die zur Aufrechterhaltung eines menschenwürdigen Daseins unbedingt erforderlich sind. Sie sieht insoweit das Teilhaberecht unter dem Vorbehalt des Möglichen im Sinne dessen, was der Einzelne vernünftigerweise von der Gesellschaft beanspruchen kann.&ldquo; <br />
<br />
Die Detmolder Richter stellen fest: &bdquo;Der Bildung kommt nach Auffassung der Kammer zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehung und der Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben eine Schlüsselrolle zu, die ihre besondere Bedeutung für die persönliche Entwicklung des Einzelnen als auch der Gesellschaft unterstreicht. Dabei ist Bildung wie sie von gesellschaftlichen Gruppen definiert wird umfassend als Zusammenhang von Lernen, Wissen, Können, Wertebewusstsein, Haltungen (Einstellungen) und Handlungsfähigkeit im Horizont sinnstiftender Deutungen des Lebens zu verstehen (...). Sie ist unabdingbar für die individuelle Entwicklung im Sinne einer selbstverantwortlichen Selbstprüfung, die Selbstreflexion voraussetzt. Sie dient aber auch dem Gemeinwesen. Dieses wird erst als Bildungsgesellschaft -in diesem präzisen und auf verantwortliche Mündigkeit gerichteten Sinn -selbstreflexiv und kann sich die Demokratie als partizipatorische Bürger -und Zivilgesellschaft gestalten.&ldquo; <br />
<br />
Und das Urteil begründet weiter: &bdquo;Wenngleich sich bei Art. 12 Grundgesetz und den vorgenannten Schulgesetzen der Teilhabeanspruch vornehmlich auf den gleichberechtigten Zugang zur Bildungseinrichtung richtet (&hellip;), wäre dieses Teilnahmerecht ohne die Gewährleistung der hierfür notwendigen finanziellen Rahmenbedingungen, wertlos und verkäme zur leeren Hülse. Durch viele Studien der letzten Jahre ist belegt, dass in der Bundesrepublik Deutschland Kinder und <br />
Jugendliche aus armen Haushalten nicht dieselben Chancen haben, am Bildungserfolg zu partizipieren wie Kinder und Jugendliche von besser situierten Eltern. So haben zum Beispiel Kinder aus der oberen Einkommensschicht bei gleichen kognitiven Fähigkeiten eine sechsmal höhere Chance, ein Gymnasium zu besuchen, als jene aus unteren bis mittleren Einkommensschichten (Bundestags-Drucksache 16/5253). Der Zugang zu Bildung ist eine zentrale Aufgabe des Einsatzes öffentlicher Mittel, weil dadurch die Zukunftsperspektiven des Landes maßgeblich beeinflusst <br />
werden. Dabei ist sicherzustellen, dass der Zugang zur Bildung nicht nur formal gleichberechtigt allen Kindern und Jugendlichen offen steht -wie dies beispielsweise in &sect; 1 Abs. 2 Schulgesetz NRW zum Ausdruck kommt -sondern dass auch die materiellen Voraussetzungen geschaffen werden, um die Angebote tatsächlich beanspruchen zu können (Bundestags-Drucksache 16/4486). Ausgehend von diesen Vorgaben ist der Einsatz öffentlicher Mittel zur Übernahme der Schülerbeförderungskosten in der Situation der Kläger (...) geboten, um ihre Teilnahmechancen am Bildungserfolg zu fördern und somit ihre Teilnahmemöglichkeit am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu verbessern. Der mit der Beförderung zur Schule verbundene Bedarf ist nach Auffassung der Kammer auch unabweisbar, um die Teilnahmechancen der Kläger (...) als Mitglieder eines Haushalts von SGB II-Leistungsempfängern angemessen zu fördern.&ldquo; <br />
<br />
&bdquo;Erneut bestätigt sich, was wir unmittelbar nach Urteilsverkündung feststellten,&ldquo; resümiert Brigitte Vallenthin im Gespräch mit dem Sozialticker, &bdquo;es lohnt, ins Kleingedruckte des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 09. Februar 2010 zu schauen. Mit diesem und sicher zahlreich folgenden Sozialgerichtsurteilen werden abermals diejenigen Lügen gestraft, die von Anfang an meinten zu wissen, dass Urteil werde und habe nichts gebracht. Nichts zu tun ist immer die denkbar schlechteste Lösung &ndash; und lediglich schwarz malen umso mehr. Wir sehen wieder einmal: Wo etwas getan wird &ndash; da tut sich auch was!&ldquo;</p>]]></description>
			<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 13:31:24 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 04. August 2010 um 01:00 Uhr  -  Armuts- und Sozialkunst 19: Ein Song für ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=403:armuts-und-sozialkunst-19-ein-song-fuer-philipp-missfelder&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="300" vspace="3" hspace="3" height="200" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/IMG_5678.jpg" />Dass Armut auch eigene Kunst schafft, das ist keine wirklich neue Einsicht. Meist gehen aber die Ergebnisse im Mainstream rein kapitalistisch orientierter &quot;Kunst&quot; unter. Daher haben wir uns entschieden in unregelmäßigen Abständen Werke zum Thema Armut vorzustellen.</p>
<p>Sie kennen weitere Songs oder andere Armuts-Kunst? Eine Mail an uns wäre nett.</p>
<p>Die Reihe wird so lange es ausreichend Material gibt fortgesetzt werden. Wir wünschen nachdenkliche Unterhaltung.</p>
<p><strong>Der neunzehnte Beitrag in der Reihe Armuts- und Sozialkunstkunst: </strong></p>
<p style="text-align: center;"><b> </b></p>
<p><b> </b></p>
<p><b>
<h1 id="watch-headline-title" style="border-width: 0px; margin: 0px 0px 5px; padding: 0px; overflow: hidden; outline-width: 0px; font-size: 1.6666em; background-color: transparent; font-weight: bold; height: 23px; max-height: 23px; line-height: 23px; color: rgb(51, 51, 51); font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: center;"><span id="eow-title" title="Ein Song für Philipp Mißfelder" style="border-width: 0px; margin: 0px; padding: 0px; outline-width: 0px; font-size: 20px; background-color: transparent;">Ein Song für Philipp Mißfelder</span></h1>
<p style="text-align: center;">Der Quatschkopp der 'Jungen Union'<br />
(Song, frei nach Herbert Grönemeyer 'was soll das')&nbsp;</p>
</b></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" style="height: 344px; width: 425px;">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XU3gdbUG26o" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" src="http://www.youtube.com/v/XU3gdbUG26o" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dienstag, den 03. August 2010 um 11:27 Uhr  -  Neues Sozialverbrechen geplant? Rechtsbruch in ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=442:neues-sozialverbrechen-geplant-rechtsbruch-in-sachen-regelsatz-in-vorbereitung&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="355" height="236" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/4454_Handschellen.jpg" />Plant die Regierung erneute Grundrechtsverstöße in Sachen ALG II? Wird durch Tricksereien der Weg geebnet das Bundesverfassungsgerichtsurteil zu umgehen, das eine korrekte Berechnung der Regelsätze forderte? Es sieht so aus, denn einerseits be&shy;schwören diverse Polit&shy;iker bereits den Untergang des Abendlandes und auch Pseudojournalisten, wie die der BILD, versuchen den Mittel&shy;standspöbel gegen die Armen in Stellung zu bringen.</p>
<p>Schon bei der Einführung des ALG II hätte der Regelsatz für Erwachsene bei korrekter Be&shy;rechnung bei über 400 Euro liegen müssen. Inzwischen sind Jahre vergangen, Energiekosten explodiert, Mehrwertsteuer wurde erhöht, die Euro-Preisexplosion ist über uns wie ein Teuerungstsunami hereingebrochen und vieles mehr, das unser Leben deutlich verteuerte. Und den&shy;noch behaupten unsere Schmalspurpolitiker, denen jede Spur von Menschlichkeit auf dem Weg zur Spitze der politischen Nahrungskette abhanden gekommen zu sein scheint, Erhö&shy;hungen seien nicht nötig, seien nicht geplant und wenn ja, dann würden sie nur sehr ge&shy;ring ausfallen?</p>
<p>Hier stellt sich die Frage, ob diese &quot;Menschen&quot; wirklich noch alle Tassen im Schrank haben. Sollten regelmäßige Untersuchungen auf den Geisteszustand für Politiker und andere Mäch&shy;tige unseres Landes verpflichtend werden? Die Frage mag jeder für sich beantworten.</p>
<p>Gutscheine mit lächerlichen Kleinbeträgen sollen Kindern und Jugendlichen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und zusätzlichen Bildungsangeboten ebnen. Beträge, die so niedrig angesetzt sind, dass alle zusammen nicht einmal für eine vernünftige Nachhilfe in nur einem Fach ausreichen würden. Hier wird vorsätzlich Betrug geplant. Betrug an Kindern und Ju&shy;gendlichen, denen man die schönsten Jahre ihres Lebens vernichtet, die man aller Chancen berauben will. Auch die überlegte Alternative einer &quot;Chipcard&quot; für Bildungsangebote zeigt deutlich, dass die Verantwortlichen keine Ahnung haben, denn die dafür nötige Infrastruktur kostet am Ende deutlich mehr Geld, als die Kinder und Jugendlichen selbst erreichen wird. Und da wird Angst davor geheuchelt, dass Eltern Teile des Geldes mißbrauchen könnten, wenn man selbst dafür sorgen will, dass ein großer Teil statt zu den Kindern und Jugendlichen in die Taschen von Chipkartenherstellern, Herstellern von Lesegeräten, Softwareentwicklern etc. fließen soll? Stellt man sich das wirklich so vor, dass Kinder und Jugendliche ihre Nachhilfestunden per Chipcard bezahlen? Soll jeder nachhilfegebende Schüler und Student erst Geld in ein entsprechendes Abrechnungssystem investieren?</p>
<p>Die Wut ist groß. Und sie wird noch größer, wenn sich Ende des Jahres die Befürchtungen konkretisieren sollten. Die Geduld der Armen ist noch größer, manchmal zu groß. Man sollte sie aber deswegen nicht für dumm halten und schon gar nicht für hilflos und wehrlos. Es könnte für die Regierung böse ausgehen, wenn sie nicht endlich das Lügen aufgibt und stattdessen eine korrekte und wie gefordert transparente Berechnung der Regelsätze vorlegt.</p>
<p>Im Übrigen betreffen die Regelsätze auch Bezieher von Grundsicherung bei zu kleinen Al&shy;tersrenten oder bei Erwerbsminderung. Es sind also vom Geiz der Besitzenden auch Alte, Kranke und Behinderte mit noch weit größeren Konsequenzen betroffen, als die Bezieher von ALG II. Und für den Fall, dass ALG II doch erhöht wird, versucht man sich trickreich aus der Kopplung der Regelsätze im SGB II und SGB XII zu befreien, damit wenigstens jene von Grundsicherung gestraften nicht auch noch mehr Geld bekommen. Großmutter und Groß&shy;vater, denen man keinen schönen Lebensabend gönnt. Kranke und Behinderte, sowieso schon vom Leben benachteiligt und in unserer Gesellschaft ausgegrenzt, auch ihnen will man keine Freude gönnen. Geiz ist für die Machteliten nur &nbsp;dann&nbsp;geil,&nbsp;wenn es sie nicht selbst betrifft. Stattdessen sind sie sich selbst gegenüber über alle Maßen spendabel.</p>
<p>Deutschland ist laut Grundgesetz (noch) ein sozialer Rechtsstaat, eine Erkenntnis, die bisher weder bei weiten Teilen der Medien und schon gar nicht in den Hirnen der Politik angekommen zu sein scheint.</p>
<p>Das Wasser steht den Armen bis zum Hals, manchen auch schon darüber. Der soziale Friede in Deutschland steht auf dem Spiel und wer jetzt meint zündeln zu müssen, der könnte sich ganz böse die Finger verbrennen.</p>
<p><strong>Politiker, Ihr widert mich an! Und ich denke, dass ich mit dem Gefühl nicht al&shy;lein stehe...</strong></p>
<p><em>Ein Kommentar von Thomas M. Müller</em></p>]]></description>
			<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 10:27:18 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dienstag, den 03. August 2010 um 11:20 Uhr  -  Das Buch für den Hartz IV-Herbst: die Wahrheit ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=441:-das-buch-fuer-den-hartz-iv-herbst-die-wahrheit-ueber-das-schikane-system&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<div>Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin: &bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV -</div>
<div>(K)Ein Einzelfall-Bericht&ldquo; erscheint im September im VSA-Verlag</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><img width="250" height="373" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/buch.jpg" />&bdquo;Nach fünf Jahren bitterer persönlicher Erfahrung hält Brigitte Vallenthin Hartz IV den Spiegel vor&ldquo;,&nbsp;so kündigt der Hamburger VSA-Verlag das im September erscheinende Buch der Hartz4-Plattform-Sprecherin mit dem Titel &bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV&ldquo; an. Und im Sinne des Untertitels &bdquo;(K)Ein&nbsp;Einzelfall-Bericht&ldquo; wird erstmals auf dem deutschen Buchmarkt schonungslos und detailgenau das&nbsp;Tabu der systematischen, willkürlichen Menschenwürde-Verletzungen aufgedeckt, die tagtäglich&nbsp;hinter den verschlossenen Türen von Hartz IV-Amtsstuben millionenfach vollzogen werden. Denn&nbsp;&bdquo;systematische Hilfeverweigerungen und nötigendes Unter-Druck-Setzen zwischen den Stühlen von&nbsp;Sozialbehörden und Sozialgerichten&ldquo;, so die VSA-Vorankündigung weiter, sind millionenfache&nbsp;Erfahrung und &ndash; nach Auffassung der Autorin eine mit der Menschenwürde des Grundgesetzes&nbsp;unvereinbare Form staatlicher Gewalt. Brigitte Vallenthins mittlerweile fünf Jahre langer Rechtsweg&nbsp;begann mit einem wegweisenden &bdquo;Hausbesuchs&ldquo;-Urteil zugunsten des Grundrechts auf die private&nbsp;Wohnung für Hartz IV-Betroffene, an dem auch Landessozialrichter Dr. Jürgen Borchert mitgewirkt&nbsp;hatte.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Ein Vorwort von Prof. Dr. jur. Helga Spindler, Universität Duisburg-Essen &ndash; der Expertin für&nbsp;Sozialhilferecht und Kritikerin der Hartz-Gesetze sowie des dahinter stehenden Menschenbildes -&nbsp;beleuchtet u.a. die politisch gewollten Hintergründe und Beweggründe der Hartz-Reformen aus den&nbsp;menschenverachtenden Ideen-Schmieden von Rot-Grün und beispielsweise Geheimpapieren von&nbsp;Roland Berger. &bdquo;Was sie hier an Erfahrungen zu Papier bringt ist schwere Kost, trotz der&nbsp;ansprechenden Aufmachung,&ldquo; schreibt Helga Spindler und weiter: &bdquo;Überall schimmert die tiefe&nbsp;Erschütterung ihres Vertrauens in eine Hilfeverwaltung durch, die keinerlei Sicherheiten und&nbsp;Verlässlichkeit mehr bietet; die Erschütterung ihres Vertrauens in Rechtsstaatlichkeit und Gerichte.&ldquo;&nbsp;&bdquo;Sie schildert subjektiv, ehrlich und nachvollziehbar, mit welcher Wucht das System&ldquo; Hartz IV &bdquo;auf&nbsp;Bürger trifft.&ldquo; Bestätigung für das Geschilderte sieht die Professorin vom Institut für Soziale Arbeit&nbsp;und Sozialpolitik u.a. in Untersuchungen von Tacheles in Wuppertal und dem Deutschen&nbsp;Paritätischen Wohlfahrtsverbans sowie den Forschungen von Anne Ames und dem Bündnis für ein&nbsp;Sanktionsmoratorium.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Das Buch liefert &ndash; im Zusammenhang mit Brigitte Vallenthins Musterklage &ndash; ebenfalls reichlich&nbsp;Fakten und Zahlen für die bevorstehende Regelsatz-Diskussion.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Und dann erklärt es auch noch im Kapitel &bdquo;Reicht was Sarrazin genug ist? - Oder das Hartz IVBudget&ldquo;&nbsp;des SPD-Politikers Ernährungsempfehlung: Müll statt Lebensmittel.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Und zu guterletzt gibt es im Kapitel &bdquo;An den Pranger gestellt&ldquo; den Lesern Hinweise darauf, wo&nbsp;Henrico Franks Porsche parkt.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Brigitte Vallenthin hat ihre Erfahrungen ganz besonders aus solidarischer Verbundenheit mit allen&nbsp;ebenso oder ähnlich Betroffenen zwischen Buchdeckel gepackt. Sie können die</div>
<div>menschenverachtenden Schikanen jetzt endlich schwarz auf weiß denjenigen vor Augen halten, die&nbsp;die Wahrheit hinter den Kulissen von Hartz IV immer noch nicht kennen und/oder nicht wahr haben&nbsp;wollen. Nicht nur ihnen empfiehlt die Autorin das Buch als Pflichtlektüre sondern insbesondere den&nbsp;Regierenden und Parlamentariern, damit sie endlich wissen, wofür sie im Bundestag ihre Hand&nbsp;heben. &bdquo;Denn es geht nicht etwa &ndash; wie es in Talk-Runden oft den Anschein hat &ndash; um abstrakte&nbsp;statistische Zahlen. Vielmehr geht es bei dem von mir erlebten Schikane-System um Menschen mit&nbsp;allen Rechten auf Menschenwürde, die auch anderen Mitbürgern zugebilligt werden,&ldquo; stellt Brigitte
<div>Vallenthin fest. Und sie appelliert an die Politik, &bdquo;das Buch zu lesen und nach dem, was es</div>
<div>offenbart, zukünftig jegliche Schikanen, Betrugsunterstellungen und Kriminalisierungen gegenüber&nbsp;Hartz IV-Betroffenen verantwortungsbewusst zu unterbinden.&ldquo; Insbesondere wünscht sich Brigitte&nbsp;Vallenthin, &bdquo;dass die Politik in Sachen Menschenrechts- und Menschenwürde-Verletzung nicht&nbsp;ständig billig mit dem Finger auf China, Russland und andere Länder zeigt, sondern erst einmal vor&nbsp;der eigenen Haustür kehrt.&ldquo;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>Titelangaben:</strong></div>
<div>Brigitte Vallenthin: &bdquo;Ich bin dann mal Hartz IV &ndash; (K)Ein Einzelfall-Bericht&ldquo;, VSA Verlag Hamburg,&nbsp;120 Seiten, ISBN 978-3-89965-433-2, Preis: 9,80 &euro;, Subskriptionspreis 7,80 &euro; inkl. Porto</div>
<div><span style="font-size: 14px; "><br type="_moz" />
</span></div>
<div><span style="font-size: 14px; "><span style="color: rgb(255, 0, 0); "><strong>VORBESTELLUNG</strong></span></span></div>
<div><span style="font-size: 14px; "><span style="color: rgb(255, 0, 0); "><strong>zum Sonderpreis von 7,80 &euro; (begrenzte Anzahl) über:</strong></span></span></div>
<div><span style="color: rgb(255, 0, 0); "><strong><a target="_blank" href="http://www.hartz4-plattform.de"><span style="font-size: 14px; ">www.hartz4-plattform.de</span></a></strong></span></div>
</div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 10:20:01 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Montag, den 26. Juli 2010 um 01:00 Uhr  -  Armuts- und Sozialkunst 16:Sara Noxx - Earth Song</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=400:armuts-und-sozialkunst-16sara-noxx-earth-song&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="300" vspace="3" hspace="3" height="200" border="1" align="right" src="http://www.infopartner.net/images/stories/IMG_5678.jpg" alt="" />Dass Armut auch eigene Kunst schafft, das ist keine wirklich neue Einsicht. Meist gehen aber die Ergebnisse im Mainstream rein kapitalistisch orientierter &quot;Kunst&quot; unter. Daher haben wir uns entschieden in unregelmäßigen Abständen Werke zum Thema Armut vorzustellen.</p>
<p>Sie kennen weitere Songs oder andere Armuts-Kunst? Eine Mail an uns wäre nett.</p>
<p>Die Reihe wird so lange es ausreichend Material gibt fortgesetzt werden. Wir wünschen nachdenkliche Unterhaltung.</p>
<p><strong>Der sechzehnte Beitrag in der Reihe Armuts- und Sozialkunstkunst:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="border-width: 0px; margin: 0px; padding: 0px; outline-width: 0px; font-size: 20px; background-color: transparent;" title="Social Security: Barrierefrei">Sara Noxx - Earth Song</span></strong></p>
<p style="text-align: center;">Bearbeitung: Nachtgeist.<br />
Musik: Sara Noxx / Projekt Pitchfork<br />
Track: Earth Song.</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><object style="height: 344px; width: 425px;">
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			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Montag, den 26. Juli 2010 um 01:00 Uhr  -  Armuts- und Sozialkunst 17: Gegen Geiz &amp; Armut - ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=401:armuts-und-sozialkunst-17-gegen-geiz-a-armut-karaoke-song&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="300" vspace="3" hspace="3" height="200" border="1" align="right" src="http://www.infopartner.net/images/stories/IMG_5678.jpg" alt="" />Dass Armut auch eigene Kunst schafft, das ist keine wirklich neue Einsicht. Meist gehen aber die Ergebnisse im Mainstream rein kapitalistisch orientierter &quot;Kunst&quot; unter. Daher haben wir uns entschieden in unregelmäßigen Abständen Werke zum Thema Armut vorzustellen.</p>
<p>Sie kennen weitere Songs oder andere Armuts-Kunst? Eine Mail an uns wäre nett.</p>
<p>Die Reihe wird so lange es ausreichend Material gibt fortgesetzt werden. Wir wünschen nachdenkliche Unterhaltung.</p>
<p><strong>Der siebzehnte Beitrag in der Reihe Armuts- und Sozialkunstkunst:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><b> </b></p>
<p><b>
<h1 style="border-width: 0px; margin: 0px 0px 5px; padding: 0px; overflow: hidden; outline-width: 0px; font-size: 1.6666em; background-color: transparent; font-weight: bold; height: 23px; max-height: 23px; line-height: 23px; color: rgb(51, 51, 51); font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: center;" id="watch-headline-title"><span style="border-width: 0px; margin: 0px; padding: 0px; outline-width: 0px; font-size: 20px; background-color: transparent;" title="Gegen Geiz &amp; Armut - Karaoke Song" id="eow-title">Gegen Geiz &amp; Armut - Karaoke Song</span></h1>
</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" style="height: 344px; width: 425px;">
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			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Samstag, den 24. Juli 2010 um 18:04 Uhr  -  ALG II und Grundsicherung: Sparen bei den ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=418:alg-ii-und-grundsicherung-sparen-bei-den-wohnkosten-armer-menschen&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p>
<p><strong><img width="355" height="266" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/Figur_1.jpg" />Berlin. 24. Juli 2010. Nach neuesten Plänen der  Bundesregierung und des Bundesarbeitsministeriums  und Informationen in  Medien-Berichten, sind weitere Kürzungen im Bereich von Wohn- und  Mietkosten für arme, alte, chronisch kranke und benachteiligte Menschen  geplant. Von diesen Plänen sind auch betroffen Empfänger von  Arbeitslosengeld II, bekannter als Hartz 4. Das meldet das christliche  Medien-Portal evangelisch.de und weitere Medien in Deutschland.<br />
</strong><br />
Die Bundesregierung wolle jetzt &bdquo;Ernst machen mit ihrem Vorhaben einer  Wohnkosten-Pauschale&rdquo; für die Bezieher von Hartz 4, der sogenannten  finanziellen Sozial-Transfer-Zahlungen. Die Pläne wurden von dem  Sprecher des Bundesarbeitsministeriums Jens Flosdorff gegenüber der  Zeitung &bdquo;Financial Times Deutschland&ldquo; bereits bestätigt. Die Miete, die erstattet werden könne, sollte  künftig nicht mit individuell berechnet werden, sondern durch regional  einheitliche Berechnungs-Modelle und Kriterien ersetzt werden, empfehle  eine Arbeitsgruppe. Eine solche Regelung sei in den Satzungen von  Kommunen der Städte und Gemeinden möglich.<br />
<strong><br />
Beschränkung des Wohnraums</strong></p>
<p>Der Wohnraum für arme und alleinstehende Menschen soll nach den  neuesten und geplanten Regelungen auf nur 25 Quadratmeter beschränkt  werden. Das sei jedoch noch nicht der offizielle Maßstab der  Bundesregierung oder des Bundesarbeitsministeriums. Der Richtwert für  die Größe einer Wohnung liegt bei alleinstehenden Menschen nach  offiziellen Informationen zur Zeit bei 45 Quadratmeter.</p>
<p>Die CDU-CSU-Union und die FDP hatten bislang in ihrem  Koalitions-Vertrag um eine Vereinfachung in der Verwaltung zu erreichen,  regionale Pauschal-Zahlungen für Miet-Kosten für Menschen vereinbart,  die finanzielle Sozialleistungen aufgrund von Erwerbslosigkeit,  Krankheit oder Alter beziehen. Dies solle, so das Arbeitsministerium,  eine umfangreiche Prüfung im Einzelfall über die Angemessenheit einer  Wohnung, die von Menschen bewohnt wird und die finanzielle Hilfen  erhalten, überflüssig machen. Bei Wohnkosten, die unterhalb der  vorgesehenen Finanz- und Ausgabe-Grenzen liegen, solle deren  Angemessenheit &bdquo;nicht pauschal geprüft&ldquo; werden. Mit der neuen Regelung  solle erreicht werden, dass die Obergrenzen für Wohnkosten von den  Kommunen, das meint Städte und Gemeinden, &bdquo;auf Basis valider,  transparenter und nachzuprüfender Kriterien&ldquo; festgelegt werden könnten.  Regional wolle das Arbeitsministerium mit den Überlegungen &bdquo;mehr  Differenzierungs-Möglichkeiten&ldquo; erreichen.</p>
<p>Sozial-Verbände und Sozial-Aktivisten üben Kritik an den neuen  geplanten Kürzungen für arme Menschen in Deutschland in Bezug auf die  Wohnkosten. Es werde zunehmende die Kompetenz und Verantwortung aus dem  Grundgesetz vermisst, wonach Deutschland ein sozialer und demokratischer  Bundesstaat sei.</p>
<p>Andere Menschen, lassen die Pläne kalt, denn &bdquo;behinderte, kranke,  arme, chronisch kranke und alte Menschen&ldquo;, betreffen uns nicht, sagen  viele Menschen in Deutschland, denen es zur Zeit finanziell betrachtet  noch etwas besser geht, als Menschen, die bei allen Anstrengungen, keine  Sozialversicherungs-pflichtige Erwerbs-Arbeit in Deutschland finden  können.  Inzwischen verstehen mehr und mehr Menschen, dass es bei den  neuen geplanten Kürzungen der Bundesregierung und des  Bundesarbeitministeriums nicht nur um arme, behinderte, chronisch kranke  und alte Menschen geht, die keine Erwerbs-Arbeit mit Bezahlung mehr  finden können</p>
<p>Die ersten Vermieter beginnen auch darüber nachzudenken, was wohl mit  ihren Wohnungen geschehen könnte, die die Vermieter und Hauseigentümer  gerne vermieten wollen, natürlich zu Mieten, die die Hauseigentümer und  Vermieter zuvor festlegen und nicht  das Bundesarbeitsministerium.</p>
<p>Hier beginnt sich der Wirtschaftskreislauf in Deutschland zu  schließen. Das Bundesarbeitsministerium und die Regierung wollen die  Kosten für Wohnungen kürzen und Sozialleistungs-bedürftige Menschen  werden nicht mehr, sondern weniger Geld für den Lebensunterhalt und  Miete erhalten. Folge: Häusle-Bauer, die darauf bisher gehofft haben,  dass diese die Kosten über Mieter refinanzieren und verteilen können,  müssen sich in naher Zukunft mit dem Fakt und der Tatsache vertraut  machen, dass entweder die Wohnungen in Deutschland leer stehen bleiben,  weil es kaum noch Menschen gibt, die die Mietkosten bezahlen können oder  Vermieter von Wohnungen müssen die viel geringeren, von der  Bundesregierung und dem Bundesarbeitsministerium vorgegebenen Zahlungen  für die Miete von Wohnungen akzeptieren, um wenigstens noch einige Cent  für Erträge aus Vermietungen auf ihren Konten verbuchen zu können.</p>
<p>Die Liste der Verlierer in Deutschland wächst damit kontinuierlich  und ständig: Nicht nur arme, chronische kranke, behinderte, alte  Menschen und Menschen ohne bezahlte Erwerbs-Arbeit verlieren oder werden  benachteiligt in Deutschland, sondern auch Eigentümer von Wohnanlagen,  Häusern und Miet-Wohnungen. So ungewöhnlich diese Konstellation sein  mag: Sicher ist, dass wenn die neuen Pläne realisiert werden die Gruppe  der Verlierer in Deutschland und der benachteiligten Menschen stark  zunehmen wird. Bleibt nur der Tipp, sich einen Abgeordneten des Landtags  von Niedersachsen als neuen Mieter zu suchen, denn die Politiker und  Politikerinnen haben sich erst vor kurzem ihre monatlichen Diäten auf  stolze 6.000 Euro im Monat erhöht und künftig steigen die Diäten ab dem  Jahr 2011 automatisch an. Der automatische Anstieg der Diäten von  Politikern und Politikerinnen wurde neu geregelt um künftig, so die  offizielle Begründung, &bdquo;öffentliche Debatten über die Diäten von  Politikern&ldquo; zu vermeiden. Der Bund der Steuerzahler und andere Verbände  kritisierten die Erhöhung der Diäten der Politiker unter anderem wegen  der fehlenden Transparenz in Zeiten der wirtschaftlichen Krise in  Deutschland.</p>
<p><strong>Kritik an den neuen Kürzungs-Plänen für Wohn- und Mietkosten</strong></p>
<p>Während der Sprecher des Bundesarbeitsministeriums, Flosdorff, die  Größe einer Wohnung von 25 bis 45 Quadratmeter für alleinstehende  Menschen, die auf finanzielle Sozial-Zahlungen angewiesen sind, als  &bdquo;sachgerecht&ldquo; bezeichnete, warnte der Deutsche Städte- und Gemeindebund  (DStGB): &bdquo;Der  Wohnungsmarkt in vielen Städten ist so eng, dass  günstigere Wohnungen für Langzeitarbeitslose (&hellip;) kaum vorhanden sind und  deshalb Umzüge in größerem Umfang gar nicht stattfinden können. Es wird  nicht funktionieren, dass die Bundesregierung ein soziales Streitthema  auf die Kommunen abwälzt.&rdquo;, sagte Uwe Zimmermann vom DStGB der  WAZ-Mediengruppe.</p>
<p>Die Kritik von Bündnis 90 / Die-Grünen-Chef, Cem Özedmir, in einem  Beitrag der WAZ-Gruppe ist noch deutlicher, der Bund entziehe sich mit  der Übertragung der Bestimmung der Höhe der Mietkosten &bdquo;seiner  Verantwortung und setzt den Kommunen die Pistole auf die Brust: Entweder  sie werden ihrer sozialen Verantwortung wirklich gerecht und kommen  damit in große Haushaltsnöte oder sie gehen den sozial Schwächsten  drastisch an die Gurgel.&ldquo;</p>
<p>Mit den neuen geplanten Kürzungen für Miet- und Wohnkosten könnten  soziale Kämpfe &bdquo;neue Dimensionen in Deutschland finden, die bisher nur  mit Zeiten schwerster Krisen und von Krieg oder von Nachkriegs-Jahren  vergleichbar sein könnten&ldquo;,  befürchten Beobachter von sozialen  Initiativen und Gruppen.  Für Vermieter müsse man auch als soziale  Initiative &bdquo;Verständnis und Mitgefühl empfinden, denn wer lässt sich  schon gerne als Vermieter, die Mietkosten vom Bundesarbeitsministerium  oder der Bundesregierung diktieren und wer lasse sich in Bezug auf  Wohnungen schon gerne gewissermaßen Zwangs-enteignen?&ldquo;  Die neuen  Regelungen verschlechtern nicht nur die Lebens-Situation bedürftiger,  chronisch, kranker, armer und alter Menschen, sondern diese Pläne führen  zu einer Verschlechterung der Lebens-Situation aller Menschen in  Deutschland, seien es die Vermieter, die Mieter oder die Vertreter auch  ehrenamtlich tätiger Menschen in politischen Gremien in Städten, Kreisen  und in Gemeinden.</p>
<p>Die Zahl der Menschen, die solche Pläne der Bundesregierung als  sozial ungerecht und als deutliche Benachteiligung empfinden, wächst.  Auf der einen Seite erhöhen sich Politiker die Diäten in Zeiten  wirtschaftlicher und finanzieller Krisen, die auch noch dazu jetzt  automatisch erhöht werden und auf der anderen Seite, sollen die Menschen  und Bürger in Deutschland finanzielle Kürzungen stetig hinnehmen,  höhere Steuern und Sozialabgaben bezahlen? Für wen, wozu und zu wessen  Vorteil ? &ndash; so die Frage vieler Menschen, die in klassischen  Main-Stream-Medien nicht gesendet und auch nicht gedruckt wird.  Es gibt  inzwischen mehr und mehr Menschen in Deutschland, die laut und offen  fragen: &bdquo;Kann sich Deutschland das bisherige und mit sehr hohen Kosten  (Diäten) verbundene politische System noch leisten, das wenige Menschen  finanziell begünstigt und Millionen von Menschen in Deutschland  bettelarm macht.&ldquo;</p>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 17:04:44 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Freitag, den 23. Juli 2010 um 08:01 Uhr  -  Für ALG II Bezieher nur noch das Wohn-Klo (Update)</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=406:fuer-alg-ii-bezieher-nur-noch-das-wohn-klo&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="355" height="266" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/P1030335.jpg" />Und wieder dringen neue Schweinereien aus den Folterkellern der Politik an die Öffentlichkeit. Den Kommunen sind die KdU (Kosten der Unterkunft zu teuer) und man will daher den Erwerbslosen und damit wohl auch Alten, Kranken, Behinderten, die auf Leistungen der Sozialämter, wie Grundsicherung angewiesen sind, gerade einmal<strong> 25 qm</strong> zugestehen. Das klassische &quot;Wohnklo&quot; kehrt zurück. Heute sind nach höchstrichterlichen Urteilen <strong>50 qm</strong> Standard, auch wenn sich viele Kommunen immer noch nicht daran halten. (Bestätigt durch die Antwort der Bundesregierung auf eine Bundestagsanfrage der Grünen)</p>
<p>Man kann sich jetzt nur fragen, ob wir von Sadisten regiert werden oder von verantwortungslosen und kaltherzigen Spinnern. Milliarden werden in die Rettung maroder Banken investiert, die aus ihrem Fehlverhalten nichts gelernt haben. Wie denn auch, wenn man sie dafür noch belohnt? Aber für die Armen in Deutschland hat man kein Geld übrig und das obwohl dieses Land heute reicher ist als je zuvor.</p>
<p>Aber nicht nur Erwerbslose sollen zum Opfer des Sparwahns werden. Auch schwerbehinderte Menschen sollen für diesen Staat der Lobbydiener leiden. Man denkt darüber nach Gehbehinderten die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zu streichen.</p>
<p>Die Liste der Grausamkeiten soll über zweihundert Positionen enthalten. Im Herbst soll entschieden werden welche davon umgesetzt werden sollen.</p>
<p>Aber die Betroffenen werden sich weiterhin nicht wehren und nur über ihre Lage jammern und hoffen, dass von irgendwo der Erlöser der Armen in Erscheinung tritt und die Dinge für sie richtet.</p>
<p>Armes Deutschland, Du bist zur einem Land der Masochisten und Sadisten verkommen.</p>
<h3 style="color: red; ">Siehe auch:</h3>
<p><a target="_blank" href="http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/mieterbund-abschiebung-von-hartz-iv-beziehern-18810.php">www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/mieterbund-abschiebung-von-hartz-iv-beziehern-18810.php</a></p>]]></description>
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 07:01:59 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 11:11 Uhr  -  Bundesverfassungsgericht: BAföG darf weiterhin ...</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=398:bundesverfassungsgericht-bafoeg-darf-weiterhin-auf-alg-ii-angerechnet-werden&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="355" height="236" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/100_3093_2.jpg" />Die Beschwerdeführerin absolvierte eine dreijährige Ausbildung in einer  privaten Berufsfachschule und hatte monatliche Schulgebühren zu  entrichten. Sie bezog in dieser Zeit Leistungen nach dem sog.  &bdquo;Hartz-IV-Gesetz&ldquo; (SGB II), wobei der Leistungsträger die der  Beschwerdeführerin ebenfalls gewährten Leistungen nach dem  Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) als bedarfsminderndes  Einkommen berücksichtigte. Auf ihre Klagen vor den Sozialgerichten  entschied schließlich das Bundessozialgericht, dass die Leistungen nach  dem BAföG als bedarfsminderndes Einkommen anzurechnen seien, wobei  lediglich eine Pauschale (20 % des Gesamtbedarfs nach dem BAföG) für  ausbildungsbestimmte Kosten als zweckbestimmtes privilegiertes Einkommen  in Abzug zu bringen sei; die Schulgebühren seien darüber hinaus nicht  zusätzlich absetzbar.</p>
<p>Die sich hiergegen richtende Verfassungsbeschwerde hat die 3. Kammer des  Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts nicht zur Entscheidung  angenommen, weil die Voraussetzungen hierfür nicht vorliegen, die  Beschwerdeführerin insbesondere nicht in ihren Grundrechten verletzt  ist.</p>
<p>Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen  Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem  Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG enthält einen Anspruch auf die  Zurverfügungstellung derjenigen Mittel, die zur Aufrechterhaltung eines  menschenwürdigen Daseins unbedingt erforderlich sind. Ein Anspruch auf  Leistungen zur Finanzierung der Aufwendungen für den Besuch einer  Privatschule oder zur Rücklagenbildung kann daraus nicht abgeleitet  werden. Der Besuch einer privaten Ausbildungseinrichtung muss nicht von  Verfassungs wegen durch die Gewährung staatlicher Mittel ermöglicht oder  erleichtert werden. Auch wird dieses Grundrecht nicht dadurch verletzt,  dass bei der Berechnung der Leistungen nach dem SGB II Einkommen  angerechnet wird. Denn es greift erst dann ein, wenn und soweit andere  Mittel zur Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums nicht  zur Verfügung stehen. Die Verfassung gebietet nicht die Gewährung von  bedarfsunabhängigen, voraussetzungslosen Sozialleistungen. Aus  verfassungsrechtlicher Sicht ist es ausreichend, dass das  Existenzminimum gedeckt werden kann, ohne dass es auf den Rechtsgrund  der Einnahme oder die subjektive Verwendungsabsicht des Hilfebedürftigen  ankäme.</p>
<p>Schließlich verletzt die Anrechnung des sog. Schüler-BAföG auch nicht  den Gleichheitssatz aus Art. 3 Abs. 1 GG. Eine Ungleichbehandlung der  Beschwerdeführerin gegenüber anderen Auszubildenden, die eine  schulgeldfreie Schule besuchen, liegt nicht vor, da bei ihnen, soweit  sie Leistungen nach dem SGB II beziehen, in gleicher Weise ihr  BAföG-Einkommen angerechnet wird. Auch gegenüber bemittelten  Auszubildenden wird die Beschwerdeführerin nicht schlechter behandelt,  sondern sogar privilegiert. Denn Personen, die über hinreichendes  Einkommen bzw. Vermögen verfügen, erhalten weder Leistungen nach dem SGB  II noch Leistungen nach dem BAföG.</p>
<p>Beschluss vom 7. Juli 2010 &ndash;&nbsp;<a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100707_1bvr255609.html">1 BvR 2556/09</a>&nbsp;&ndash;</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100707_1bvr255609.html">www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100707_1bvr255609.html</a></p>]]></description>
			<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:11:02 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 00:00 Uhr  -  Armuts- und Sozialkunst 15: Lisa Fitz - Armut Song</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=399:armuts-und-sozialkunst-15-lisa-fitz-armut-song&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="300" vspace="3" hspace="3" height="200" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/IMG_5678.jpg" />Dass Armut auch eigene Kunst schafft, das ist keine wirklich neue Einsicht. Meist gehen aber die Ergebnisse im Mainstream rein kapitalistisch orientierter &quot;Kunst&quot; unter. Daher haben wir uns entschieden in unregelmäßigen Abständen Werke zum Thema Armut vorzustellen.</p>
<p>Sie kennen weitere Songs oder andere Armuts-Kunst? Eine Mail an uns wäre nett.</p>
<p>Die Reihe wird so lange es ausreichend Material gibt fortgesetzt werden. Wir wünschen nachdenkliche Unterhaltung.</p>
<p><strong>Der fünfzehnte Beitrag in der Reihe Armuts- und Sozialkunstkunst:</strong></p>
<p style="text-align: center; "><strong><span title="Social Security: Barrierefrei" style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; border-top-width: 0px; border-right-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; border-style: initial; border-color: initial; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; font-size: 20px; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; ">Lisa Fitz: Armut Song</span></strong></p>
<hr />
<p style="text-align: center; "><object style="height: 344px; width: 425px" width="425" height="344">
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			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 23:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 00:00 Uhr  -  Armuts- und Sozialkunst 18: DeeSee - Armut</title>
			<link>http://www.infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=402:armuts-und-sozialkunst-18-deesee-armut&amp;catid=25:allgemeines&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img width="300" vspace="3" hspace="3" height="200" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/IMG_5678.jpg" />Dass Armut auch eigene Kunst schafft, das ist keine wirklich neue Einsicht. Meist gehen aber die Ergebnisse im Mainstream rein kapitalistisch orientierter &quot;Kunst&quot; unter. Daher haben wir uns entschieden in unregelmäßigen Abständen Werke zum Thema Armut vorzustellen.</p>
<p>Sie kennen weitere Songs oder andere Armuts-Kunst? Eine Mail an uns wäre nett.</p>
<p>Die Reihe wird so lange es ausreichend Material gibt fortgesetzt werden. Wir wünschen nachdenkliche Unterhaltung.</p>
<p><strong>Der achtzehnte Beitrag in der Reihe Armuts- und Sozialkunstkunst: </strong></p>
<p style="text-align: center; "><strong> </strong><span style="font-size: 18px; "><strong>DeeSee - Armut</strong></span></p>
<hr />
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			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 23:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
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