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Was ist nur aus der SPD geworden? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 06. März 2010 um 19:55 Uhr

Von Guido Wes­ter­welle er­wartet man keine so­zialen Schmei­che­leien. Nicht um­sonst ist er in­ter­na­tional als rechts­li­be­raler Pö­bler be­rüch­tigt. Auch an Herrn Sa­razin hat man sich ge­wöhnt, der seine schlechte Kin­der­stube und seine teils schon krank­haft an­mu­tenden Zy­nismen an den Armen diesen Landes aus­läßt.

Aber wenn selbst harmlos schei­nende SPD Po­li­ti­ke­rinnen, wie Frau Han­ne­lore Kraft, vom neo­li­be­ralen Ge­dan­kengut an­ge­steckt, nun for­dern ALG II Emp­fänger sollten dau­er­haft ge­mein­nüt­zige Tä­tig­keiten für ein Ta­schen­geld aus­üben, dann kommt selbst dem wohl­mei­nensten Bürger die Galle hoch.

Hartz IV-Emp­fänger ohne Aus­sicht auf re­gu­läre Ar­beit sollten „die Chance be­kommen, im Rahmen ihrer Mög­lich­keiten für die Ge­sell­schaft etwas zu leisten. Diese Men­schen bräuchten ein An­gebot, das ihnen eine „wür­de­volle Per­spek­tive“ gebe. Als Lohn für die lang­fris­tige Be­schäf­ti­gung in ge­mein­nüt­zigen Jobs reiche ein „sym­bo­li­scher Auf­schlag auf die Hartz-IV-Sätze“, der ohne Mehr­kosten für den Staat rea­li­sierbar sei.

Hier wird klar ein Ver­stoß gegen die Men­schen­rechte ge­for­dert, geben diese doch vor, daß ge­rechter Lohn für Ar­beit zu zahlen ist.

Was ist nur in un­sere Po­li­tiker ge­stossen, daß sie nicht mehr vor Scham im Boden ver­sinken, wenn sie derart Wi­der­wär­tiges öff­li­chen aus­kotzen?

Und was ist in ein Volk ge­fahren, daß sol­ches ohne einen deutsch­land­weiten Auf­schrei hin­nimmt?

Ei­gent­lich müßte die For­de­rung wie bei Guido Wes­ter­welle nun lauten: Frau Kraft, ziehen sie sich aus der ak­tiven Po­litik zu­rück und ver­schonen sie unser Land mit Ihrem un­so­zialen Ge­dan­kengut. Ver­pester des so­zialen Klimas haben wir genug, dazu brau­chen wir nicht auch noch sie. Haben nicht Wolf­gang Cle­ment, Ger­hard Schröder und der un­säg­liche See­heimer Kreis der SPD un­serem Land schon genug ge­schadet, mas­sen­hafte Armut und Hoff­nungs­lo­sig­keit be­wirkt?

An­ge­sichts der Tat­sache, daß Frau Kraft SPD-Chefin in NRW ist und diese im dor­tigen Wahl­kampf ver­tritt, ist de­fi­nitiv mehr als ein Kopf­schüt­teln als Re­ak­tion an­ge­bracht. Diese ehe­mals so­zi­al­de­mo­kra­ti­sche Partei hat noch nicht genug schmerz­hafte Tritte gegen das Schien­bein be­kommen. Der ak­tu­elle Neu­start er­weist sich mehr und mehr als Rohr­kre­pierer. Ein gründ­li­ches Aus­misten wäre mehr als über­fallig. Aber bitte nicht wieder nur Bau­ernopfer!

Die SPD hat erst wieder eine Chance ver­dient, wenn sie sich wirk­lich er­neuert hat. Daher:

Frau Kraft, treten Sie ab! Sie sind eine Schande!

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. März 2010 um 00:54 Uhr
 

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