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Prozesstermin in Aachen – Volles Verständnis für den Angeklagten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 23. November 2009 um 00:00 Uhr

Das Er­werbs­lo­sen­forum Deutsch­land bittet um So­li­da­rität für den An­ge­klagten.

"Am Freitag, 04.12.2009, um 12:00 Uhr findet im Amts­ge­richt Aa­chen (Adal­bert­steinweg 92) der Pro­zess gegen einen Teil­nehmer des Er­werbs­losen Forum Deutsch­land statt. Der Vor­wurf: ver­bale Bil­li­gung und Be­loh­nung einer Straftat!. Nach einer am 5. Sep­tember in der ARGE Aa­chen er­folgten Gei­sel­nahme **, die nach kurzer Zeit be­endet war, hatte er Ver­ständnis für die Mo­tive von „in der Ecke“ ge­drängten Men­schen in un­serem Forum in einem Forum einer Aa­chener Zei­tung ge­äu­ßert. Wäh­rend die Aa­chener Staats­an­walt­schaft ver­geb­lich bei uns ver­suchte über IP-Adressen auf den Autor zu schließen, hatte die be­sagte aa­chener Zei­tung keine Pro­bleme die IP-Adresse an den Staats­schutz weiter zu geben. An­fäng­lich wurde auch noch wegen Volks­ver­het­zung er­mit­telt.

Es scheint so, dass es nicht um das Ver­stehen für eine Gei­sel­nahme oder an­derer Sa­chen geht, son­dern um das Ver­ständnis für je­manden, der glaubt ver­stehen zu können, dass und warum ge­walt­tä­tige Über­griffe auf ARGE-Mit­ar­beiter statt­finden und sich zudem dar­über wun­dert, dass dies nicht viel öf­ters pas­siert.

Wir for­dern Euch auf So­li­da­rität mit dem An­ge­klagten zu zeigen und der­ar­tigen Ein­schüch­te­rungs­ver­su­chen eine klare Ab­sage zu er­teilen. Des­halb treffen wir uns 11:30 Uhr vor dem Ge­richts­ge­bäude.

**Wäh­rend der an­ge­spro­chenen Gei­sel­nahme be­drohte eine mit­tel­lose und zwi­schen­zeit­lich ver­ur­teilte Frau zwei Sach­be­ar­beiter der Aa­chener ARGE mit einer funk­ti­ons­un­tüch­tigen Luft­druck­pis­tole. Be­richten zu Folge wälzten die sich be­droht wäh­nenden Opfer der At­tacke mit der Frau die Akten, rauchten ge­meinsam eine Zi­ga­rette (nachdem die Frau drohte, aus dem Fenster zu springen und im­merhin zu­rück­ge­halten werden konnte) und gaben dem Be­gehren der Be­trof­fenen nach einem Vor­schuss oder we­nigs­tens einem Le­bens­mit­tel­gut­schein noch lange nicht statt. (Ban­kan­ge­stellte z.B. haben da ganz an­dere An­wei­sungen.) Of­fenbar also fühlten sich die Sach­be­ar­beiter die ganze Zeit über sehr si­cher. Der männ­liche Sach­be­ar­beiter hatte zudem für alle Fälle einen Axt­stil(!) im Büro parat."

Wei­ter­füh­rende Links:

Ori­gi­nal­thread im Er­werbs­losen Forum
Aa­chen:Gei­sel­nahme in Job­center un­blutig be­endet

„Adorno-Zitat reicht für den Ver­dacht der Volks­ver­het­zung“
Land­ge­richt Aa­chen: Adorno Zitat reicht für den Ver­dacht der Volks­ver­het­zung

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. November 2009 um 00:00 Uhr
 

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